Freitag, 25. März 2011

In 9 Monaten ist Weihnachten!



Landauf landab (auch in Bochum!) zeichnen sich Fest- und Gedenktage in unseren Kirchen - wenn sie denn Werktags überhaupt gefeiert werden - oft nur durch den Wechsel der liturgischen Farbe und ein passendes Kirchenlied aus. Dabei braucht es gar nicht viel, einen Feiertag, ein Hochfest auch Werktags angemessen zu feiern. Schließlich besteht das Kirchenjahr nicht nur aus den Sonntagen, Ostern und Weihnachten. Es gibt viel zu Bemängeln an unserer Gesamtkirche in diesen Zeiten, leider gehört der weitgehende Verlust des Bewusstseins für das liturgische, kirchliche Jahr auch dazu. Wie's anders geht, zeigt wieder einmal unsere Liebfrauengemeinde. Was braucht man, neben ein paar Händen voll Mitfeiernden denn für ein Hochfest wie den heutigen Tag der Verkündigung des Herrn?
Natürlich einen dezenten, der Fastenzeit angemessenen Schmuck. Und überhaupt eine hl. Messe. Es ist immer schade, wenn Hochfeste dem liturgiefreien Tag der Woche weichen müssen. Im Idealfall findet am Vorabend bereits eine Vorabendmesse, sogar mit Weihrauch, statt.


In der Fastenzeit wird auf die Beleuchtung des Kirchturms verzichtet, am Vorabend des Festtags sowie am Tag selbst strahlt der Turm aber festlich über den Dächern unseres Viertels.


Wenn dann im Idealfall am Vorabend um 19.00 Uhr feierliches Geläut das Hochfest ankündigt, und sich auch das Geläut zu den Messen von denen der gewöhnlichen Werktage unterscheidet, wundert sich vielleicht immerhin der eine oder andere, was "die Katholen" denn da nun schon wieder zu feiern haben.


video

Kirchenjahr geht eigentlich ganz einfach!

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen