Dank des guten Wetters ist die Baustelle rund um die Kirche in den letzten 2 Wochen geradezu "explodiert" und es arbeiten zwischenzeitlich ganze Mannschaften an und auf unserem Tempel.
Öffentlichkeitsarbeit ganz anderer Art macht Liebfrauen aber auch - denn bereits auf dem Weg zum Gottesdienst heißen Sie die Glocken unserer Kirche willkommen. Dies soll nicht einfach ein Relikt aus vergangenen Zeiten sein, in denen die Medien unser Leben und unseren Terminkalender noch nicht bestimmt haben, und die Bevölkerung auf akustische Signale vom Kirchturm angewiesen war. Nein, es ist immernoch Ruf zum Gottesdienst und Einladung, sich schon auf dem Weg zur Kirche einzustimmen auf die Begegnung mit Gott.
In der Fastenzeit läuten bei uns nur 2 unserer 5 Glocken. Dieses ernst klingende Teilgeläut ist ausschließlich in den Bußzeiten des Kirchenjahres zu hören. Eine akustische Visitenkarte ist ein Geläut immer, denn es erreicht, bewusst oder unbewusst, vermutlich mehr Menschen, als es Predigt und Seelsorge tun können. In Liebfrauen wechselt der Klang regelmäßig und gibt so für alle Bewohner unseres Stadtteils einen Hinweis auf den Charakter des Fest-, Sonn- oder Werktags. Eine Abstufung zwischen Feiertag und Sonntag kennen viele der Kirchen Bochums, aber eine noch weitergehende Abstufung ist sehr selten. Von daher ist Liebfrauen hier -mal wieder- beispielhaft.
Öffentlichkeitsarbeit als Klangstrom über die Dächer in die Häuser der Menschen in Altenbochum. Das ist spirituell und im besten Sinn ganzheitlich. Also: Ohren auf!
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